Kochtopf, Brandmelder

  • Am 3. August 2015 um 23:56 Uhr wurden wir wegen eines vermeintlichen Wohnungsbrandes in einem dreigeschossigen Gebäude am Rotdornweg alarmiert.

    Mit uns wurden die Kameraden aus Stove und Neuburg sowie aus Neukloster (Drehleiter!) aus den Betten gerissen.

    Vor Ort erwies sich, dass eine Wohnung im Parterre betroffen war. Da weder der Alarm des Rauchmelders noch Klingeln oder Schlagen gegen die Tür jemanden zum Öffnen der Tür bewegte, wurde die Wohnungstür aufgebrochen. Die Wohnung war komplett verqualmt, weil auf dem Herd Essen angebrannt war. Beim Durchsuchen der Wohnung wurde im Schlafzimmer die alkoholisierte Bewohnerin tief schlafend aufgefunden, geweckt und nach draussen an die frische Luft geleitet.


    Kochtopf mit angebranntem Essen

    Es kann vermutet werden, dass die Frau eine schwere, unter Umständen tödliche Rauchvergiftung erlitten hätte, wenn der Rauchmelder nicht angeschlagen und besorgte Nachbarn die Feuerwehr gerufen hätten. Auch der Ausbruch eines echten Brandes, der die übrigen Bewohner des Hauses bedroht hätte, wäre möglich gewesen.