Einsatznummer: 03/18
Datum: 07.08.2018, 14.47 Uhr
Einsatzstichwort: B-Geb größer 3 Geschosse
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
FFW Kalkhorst
FFW Klütz
FFW Boltenhagen
FFW Elmenhorst
FFW Damshagen
FFW Carlow
FFW Groß Rünz
FFW Grevesmühlen
FFW Börzow/Gostorf
FFW Hanshagen
FFW Papenhusen
FFW Dorf Mecklenburg
FFW Beidendorf
FFW Bobitz
FFW Losten
FFW Krassow
Betr.-Zug NWM
FFW Roggendorf
FFW Lützow
FFW Veelböken
FFW Dassow
AWF Klützer Winkel
FFW Hohenkirchen
FFW Stove
FFW Glasin
FFW Neuburg, Löschgr. Madsow
FFW Herrnburg
FFW Rehna
FFW Schönberg
FFW Selmsdorf
FFW Bernstorf
RW Wismar
FFW Wismar Altstadt
FFW Wismar Friedenshof
FFW Neukloster
FFW Warin
LK NWM BS/KS Warin
DRK Gadebusch
FFW Gadebusch
FFW Brüsewitz
FFW Dragun
FFW Krembz
FFW Lübstorf
FFW Seehof
THW Gadebusch
THW Wismar
THW Schwerin

Eingesetze Kräfte: 2 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz/Damshagen (jk). Am 07. August 2018 kam es in Dorf Gutow / Damshagen zu einem Großbrand, der ein breites mediales Echo fand. Vor Ort war eine Milchviehanlage nebst Strohmieten, Lagerhallen und Reifenlager in Brand geraten. Ein auf dem Gelände befindliches Mehrfamilienhaus wurde vorsorglich evakuiert, Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Die Situation spitze sich den Tag über weiter zu, so dass die Leitstelle unsere Wehr für eine eventuelle Löschhilfe vorab in Alarmbereitschaft versetzte. Letztendlich stellten wir Personal für eine Zugführung. Die beiden Kameraden rückten mit unserem ELW am 08. August um 03.00 Uhr zum Einsatzort aus. Um 10.00 Uhr konnten die beiden aus dem Einsatz entlassen werden.

Einsatznummer: 02/18
Datum: 18.06.2018, 16.28 Uhr
Einsatzstichwort: Person im Aufzug
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz

Eingesetze Kräfte: 10 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz (jk). Am 18. Juni wurden wir über Melder und Sirene zum Mehrgenerationenzentrum (MGZ) in Blowatz alarmiert. Im dortigen Aufzug steckten zwei Personen fest.

Wir befreiten die zwei Bewohnerinnen und nahmen den Aufzug zunächst außer Betrieb. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen und 10 Kameraden aus. Um 16.50 Uhr meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache. 

Am letzten Sonntag im Oktober 2017 fetzt Sturmtief "Herwart" über Norddeutschland. Für Hamburg ist eine schwere Sturmflut angekündigt. Diesmal kommen auch wir nicht gimpflich davon. Um 4:19Uhr wirft uns der Alarm aus den Betten. An der L12 zwischen Blowatz und Groß Strömkendorf sind mehrere Bäume umgekippt. Mit Ausnahme einer Kiefer in der Ortslage Blowatz sind es sämtlich Pappeln auf der windabgewandten Seite der Landesstraße. Zwei davon hat der Sturm schon über den Radweg gekippt. Eine hat dabei ein gehöriges Stück Straße von ca. 10 m Länge und 1m Breite mitgenommen. Das Loch ist etwa einen Meter tief (Foto).

L12 bei Wodorf mit einem Loch, das der Wurzelteller einer umgestürzten Pappel gerissen hat

Wir sichern die Gefahrenstelle mit Bordmitteln. Leider gibt es keinen Notdienst der Straßenmeisterei, der unser Provisorium schnell durch etwas solideres ersetzen kann. Polizei und Leitstelle können wir immerhin informieren.

Später sichern wir noch einen Baum in einem Hausgarten, der auf das Haus zu stürzen droht. Einsatzende ist gegen 9:30 Uhr.

Nachtrag am 30. Oktober: Die Straßenmeisterei war noch am selben Nachmittag vor Ort und hat die Schadenstelle professionell gesichert. Und sie hat den Baum ca. 3m ab der Wurzel durchgesägt. Der Stumpf hat sich dann wie ein Stehaufmännchen aufgerichtet und das entstandene Loch geschlossen.

Beschädigte Fahrbahn an der L12 bei Wodorf

 

 

 

 

Einsatznummer: 01/18
Datum: 06.04.2018, 18.39 Uhr
Einsatzstichwort: Wohnungsbrand, 6 WE Block, vermisste Personen im Gebäude
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
FFW Hornstorf
FFW Neuburg
FFW Benz

Eingesetze Kräfte: 48 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz/Rohlstorf (jk). Am 06. April wurden wir über Melder und Sirene zu einem Wohnungsbrand in Rohlstorf in der Gemeinde Hornstorf alarmiert. Hier wurde unser Einsatzleitwagen (ELW) gefordert. Glücklicherweise handelte es sich um eine gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren aus Hornstorf, Neuburg, Benz und Blowatz, die von den Hornstorfer Kameraden organisiert wurde.

Bei dem Übungsobjekt handelt es sich um einen leerstehenden Wohnblock, der abgerissen werden soll. Somit eignet sich dieser Wohnblock hervorragend, um dort gemeinsam eine Großschadenslage zu üben.

Die Kameraden aus Hornstorf und Neuburg übernahmen unter Atemschutz die Vermisstensuche und Personbergung aus dem Gebäude und übergaben die geretteten "Personen" den Kameraden aus Benz, die die Verletztensammelstelle betreuten. Nach Rettung aller im Gebäude befindlichen Personen wurde der "Brand" erfolgreich bekämpft.

Unser ELW übernahm die Einsatzleitung und unterstützte somit den örtlichen Einsatzleiter aus Hornstorf. Wir übernahmen den Funkverkehr mit den Gruppenführern und der Leitstelle und protokollierten den Funkverkehr an der Einsatzstelle. Außerdem führten wir das Schadensbuch, so dass wir jederzeit den Überblick über die Lage und die noch zu suchenden Vermissten hatten.

Nach erfolgreicher Übung folgte die Manöverkritik durch den Einsatzleiter sowie die Amtswehrführung am Hornstorfer Gerätehaus. An dieser Stelle danken wir den Hornstorfer Kameraden für die Organisation dieser wichtigen und erkenntnisreichen Übung.

Unser ELW kann im Amtsbereich von allen Feuerwehren alarmiert werden. Unsere Kameraden stellen dann die Funker und die Assistenz des Einsatzleiters vor Ort. Auch für die Amtswehrführung steht der ELW als Einsatzleitung bereit.

Wir besetzten den ELW mit 5 Kameraden. Um 21.20 Uhr meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache. 

 

4. Januar 2017. Tief "Axel" hat uns zum Jahresbeginn ein beachtliches Hochwasser gebracht.
Der z.B. hier näher beschriebene "Schwappeffekt" ließ den Wasserspiegel ab 6 Uhr morgens steigen. Zum Abend wurde es bedrohlich. Der für Mitternacht prognostizierte Höchststand trat bereits gegen 22:30 Uhr ein. So wurde die Nacht nicht ganz so lang wie befürchtet.

Während in der Hansestadt bereits "Land unter" war, hatten wir es relativ ruhig. Wir verfolgten Im Gerätehaus den Anstieg der Pegel in Wismar und Timmendorf und patroullierten auf dem Poeldamm, der L12 und dem Deich der Wodorfer Wiesen. Schäden wurden nicht beobachtet, Straßensperrungen waren nicht nötig. Da die anwesenden Kameraden kaum eigene Erfahrungen mit Hochwasser hatten, war alles sehr spannend. Wir wissen jetzt, dass die Hochwasser-Alarmstufe 3 von uns zwar hohe Aufmerksamkeit, aber nicht unbedingt schon Maßnahmen erfordert.

 Blick auf die Wodorfer Brücke. Der fehlende Schnee zeigt den höchsten Wasserstand an

Wodorfer Brücke im Zuge der L12 über den Plastbach. Der fehlende Schnee zeigt den höchsten Wasserstand an.

Karte mit Höchstwasserständen in der Gemeinde Blowatz

Diese Karte haben wir uns angefertigt. Sie setzt die Pegelstände in Wismar und Timmendorf in Relation zu den Überwachungsorten in unserer Gemeinde.